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SImone Lange
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Seit dem 01.03.2020 ist das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Kraft. Es soll Fachkräften aus Drittstaaten die Einreise nach Deutschland zur Arbeitsaufnahme erleichtern und dadurch dem Fachkräftemangel der Unternehmen entgegenwirken. Auch wenn der Fachkräftemangel wegen der Corona-Pandemie bei vielen Unternehmen zurzeit nicht im Fokus steht, ist davon auszugehen, dass er mit Entspannung der konjunkturellen Lage wieder als Hindernis für die Geschäftsentwicklungen wahrgenommen wird.

Die Chancen, die sich durch das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz für die Region Braunschweig-Wolfsburg ergeben, sollen deshalb bestmöglich genutzt werden. Im Projekt StrAuS – StrukturAufbau und Sensibilisierung zum Fachkräfteeinwanderungsgesetzt wird der dafür notwendige Strukturaufbau der zuständigen Stellen, Institutionen und Kammern unterstützt. Hierzu sollen alle wichtigen regionalen Akteure identifiziert, von Beginn an einbezogen und miteinander vernetzt werden. Auf diese Weise werden die benötigten Strukturen nachhaltig aufgebaut und etabliert.

Außerdem sollen im Projekt StrAuS Unternehmen für das beschleunigte Fachkräfteverfahren sensibilisiert und der Kosten- und Zeitaufwand transparent gemacht werden. Dadurch soll eventuellen Vorbehalten hinsichtlich bürokratischer Formalitäten beim Rekrutierungsprozess internationaler Fachkräfte entgegengewirkt werden.

Um diese Ziele zu erreichen, wird ein Runder Tisch eingerichtet, bei dem mit den zuständigen Stellen Hindernisse identifiziert und Lösungen erarbeitet werden.

Regionale Unternehmen werden in pilotierten Einzelberatungen zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz beraten und bei der Erprobung des beschleunigten Fachkräfteeinwanderungsverfahrens unterstützt.

Förderung

Im Rahmen des Fachkräftebündnisses SüdOstNiedersachsen wird das Projekt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.




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