Digitale Weiterbildung der Weiterbilder

Das Projekt „Digitale Weiterbildung der Weiterbilder“, kurz: „DiWeiWei“, setzt bei den Ergebnissen und Erkenntnissen des vorangegangenen Projektes „Digitale Kompetenzen in der Weiterbildung“ („DiKom“) an. Die aktuelle Weiterbildungslandschaft deckt mit ihren aktuellen Angeboten den Weiterbildungsbedarf regionaler Unternehmen in Zeiten der digitalen Transformation nicht ausreichend ab. Es bedarf kleinteiliger, zeitlich unabhängiger und digital durchführbarer Lerninhalte, sogenannter „Nanos“, um eine flexible, zeit- und kosteneffizi-ente Weiterbildung in hoher Qualität anzubieten.

Ziel von DiWeiWei ist es daher Weiterbildungsanbieter in der Region SON zu befähigen, die Anforderungen an Format und Inhalt moderner Weiterbildungen seitens regionaler Unter-nehmen in bedarfsgerechte Weiterbildungsangebote umzusetzen. Das Projekt bündelt dabei die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen der Technischen Universität Braunschweig und der Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel in den Bereichen digitale Transformation, digitale Lehre und „Nanofizierung“ von Weiterbildungsinhalten, um gemeinsam anhand der assoziierten Partner:innen von „Teutloff” und der „Oskar Kämmer Schule” („OKS”) ein modernes und nachhaltiges Weiterbildungs- und Transformationskonzept zu schaffen, welches sich direkt auf die regionale Weiterbildungslandschaft übertragen lässt.

Dieses Konzept beinhaltet sowohl konkrete Handlungsempfehlungen zur digitalen Transformation der (Weiterbildungs-)Unternehmen, als auch das Wissen zu Gestaltung von Nanolerneinheiten, um aktuelle und zukünftige Bedürfnisse bedienen zu können. Für die daraus entwickelten Lerneinheiten wird zudem der Prototyp eines Nano-Markplatz entstehen, der die Kooperation regionaler Weiterbildungsanbieter untereinander durch den barrierefreien Austausch bzw. die Vermarktung von Nanos verstärken soll, um bestehende Ressourcen (Kompetenzen und Weiterbildungsinhalte) zu bündeln und neue Angebote zu schaffen.

Förderung

Im Rahmen des Fachkräftebündnisses SüdOstNiedersachsen wird das Projekt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.